Autogenes Training

Autogenes Training ist in der westlichen Welt sicherlich die bekannteste Entspannungstechnik. Sie hat, neben der Bedeutung als reines Entspannungsverfahren, auch einen hohen Stellenwert in der medizinischen Behandlung im Bereich der inneren Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie.

Das autogene Training wurde 1920 durch den Psychiater Heinrich Schulz entwickelt, der sich intensiv mit Hypnose und Selbsthypnose beschäftigte. Da die Hypnose positive Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen hatte, wollte er eine Übung entwickeln, die diese Wirkung auch hatte, allerdings ohne die Hilfe einer außenstehenden Person. Man sollte diese Übung alleine für sich selbst durchführen können. Autogenes Training ist eine reine Entspannungstechnik, es enthält keine körperlichen Übungen. Die Hauptauswirkungen sind sicherlich auf der psychischen Ebene festzustellen, aber auch körperliche Wirkungen lassen sich nachweisen. Studien zufolge ist ein psychischer Effekt schon nach 5-10 Sitzungen festzustellen, ein körperlicher Effekt erst später.

Autogenes Training wirkt therapeutisch bei psychosomatischen Störungen des Herz-Kreislaufsystem, des Magen-Darm-Traktes, des Atmungsapparates und spannungsbedingter Schlafstörungen. Die Technik des Autogenen Trainings ist sehr leicht zu erlernen, da sie auf den natürlichen Entspannungsmechanismen aufbaut. Sie besteht aus einer Folge von sechs Übungen, die im Geiste durchgeführt werden und eine Entspannung und Beruhigung bewirken. Man stellt sich hierbei nacheinander verschiedene Dinge vor und konzentriert sich hierauf (Schwere, Wärme, Herz, Atmung, Sonnengeflecht, Stirn). Die Übungen sollten 2-3-mal täglich ausgeführt werden.

 

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Petra Breimann
Heilpraktikerin
Hirschwiese 56
59379 Selm / Cappenberg
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